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Hintergrund: Breites Angebot an Lösungen

Mobilgeräte

Die Mobilgeräte haben sich in den letzten Jahren zum Marktrenner entwickelt. Sie sind geradezu prädestiniert für den Einsatz in Räumen mit relativ geringen, saisonal auftretenden Kühllasten, wie zum Beispiel kleinere Büro- oder Wohnräume. Ihre kompakte Bauform erleichtert den Transport an den jeweiligen Einsatzort. Sobald Kühlung nicht mehr notwendig ist, können sie problemlos in einem Abstellraum oder sogar in einem Schrank untergebracht werden. Geliefert werden Mobilgeräte mit einem bzw. mit zwei Schläuchen oder als Split-Geräte. Bei den Geräten mit einem Schlauch gibt es zwei Möglichkeiten zur Kühlung des Verflüssigers. Zum einen besitzen die Geräte einen Tank, der täglich mit Wasser aufgefüllt wird. Dieses Wasser wird auf den Verflüssiger gesprüht, wo es verdunstet und danach mit einem Teil der Raumluft nach außen geführt wird. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass weniger Raumluft zur Kühlung des Verflüssigers herangezogen werden muss, als es bei der Kühlung ohne Wasser der Fall wäre. Allerdings ist zur Erhaltung der Kühlleistung auf die tägliche Nachfüllung des Tanks zu achten. Zudem muss der Verflüssiger besonders in Regionen mit hartem Wasser regelmäßig von den Kalkablagerungen gereinigt werden. Zum anderen gibt es Geräte ohne Wassertank, bei welchen dass bei der Entfeuchtung der Raumluft anfallende Kondenswasser die oben beschriebene Aufgabe der Verflüssigerkühlung übernimmt. Es wird ebenfalls auf den Verflüssiger gesprüht, verdunstet und über die Abluft nach außen geführt. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht im Verlust von 20-30 Prozent der Kühlleistung. Um dem zu entgehen, wurden Geräte mit Zweischlauchtechnik entwickelt. Die für die Wärmeabführung notwendige Luft wird über einen Schlauch von außen angesaugt und über einen weiteren Schlauch wieder nach außen abgeführt. So bleibt dem Raum die gesamte Kühlleistung erhalten. Die Handhabung dieser Geräte ist auch für Laien denkbar einfach. Ein Wanddurchbruch ist zur Installation nicht notwendig, es genügt der Anschluss an das Stromnetz und die Führung des Abluftschlauches durch einen Fenster- oder Türspalt ins Freie. Im Fall von Mobilgeräten in Split-Ausführung ist das System in zwei Einheiten aufgeteilt, wobei sich das Kälteaggregat mit dem Verflüssiger im Freien befindet. Das eigentliche Klimagerät mit Verdampfer und Umwälzventi-lator befindet sich dagegen innerhalb des zu kühlenden Raumes. Die Kühlleistung dieser Geräte reicht bis zu ca. 5 kW. zurück

Kompaktgeräte

Bei Kompakt- oder Fensterklimageräten ist die gesamte Technik in einem Gehäuse aus Stahlblech, Holz oder Kunststoff integriert. Sie werden entweder zum Fenster- oder zum Wandeinbau geliefert und eignen sich zur Kühlung einzelner Räume mit bis zu ca. 20 qm Grundfläche. Die Kühlleistung von Kompaktgeräten liegt im Bereich von ca. 1,5 bis 7 kW; einige Geräte sind bei kühler Witterung (jedoch nicht unter +5 °C Außenlufttemperatur) auch als Wärmepumpe einsetzbar. Zur Installation ist ein größerer Ausschnitt in der Mauer bzw. im Fenster sowie die Anfertigung geeigneter Halterungen notwendig. Für die Inbetriebnahme genügt meistens eine Steckdose. Nur bei Geräten mit hoher Leistung ist eine feste Elektroinstallation vorzunehmen. Wesentliche Vorteile dieser Bauart bestehen in der einfachen Bedienbarkeit und dem günstigen Anschaffungspreis. zurück

Split- und Multisplit-Geräte

Das wichtigste Merkmal der Split-Geräte ist, wie bereits erwähnt, die Aufteilung – “Aufsplittung” – in zwei Teile. Der eine Teil befindet sich innerhalb des zu kühlenden Raumes und der andere im Freien, z.B. auf dem Balkon. Dabei handelt es sich um den Kompressor, dessen Geräuschentwicklung die sich im Raum befindenden Personen nicht mehr beeinträchtigt. Bei Split-Geräten ersetzt eine dünne Funktionsleitung die bei Mobilgeräten üblichen Abluftschläuche. Durch diese Leitung fließt das Kältemittel, das die dem Raum entnommene Wärme nach außen abführt. Eine Sonderform bilden die sogenannten Multisplit-Geräte, bei welchen an ein Außenteil mehr als zehn Innenteile angeschlossen werden können. Dies ist besonders für den nachträglichen Einbau in große Gebäude mit vielen Räumen, wie z.B. Hotels, Büros und Praxen, geeignet. Split- bzw. Multisplit-Geräte erzielen eine Kühlleistung von ca. 3 bis 15 kW und eignen sich für die Kühlung von Räumen mit bis zu ca. 35 qm Grundfläche (Split-Geräte) oder von mehreren Räumen (Multisplit-Geräte). Obwohl sie die teuerste Alternative sind, entscheiden sich immer mehr Käufer für Geräte dieses Typs, da sie eine Reihe wesentlicher Vorteile gegenüber den Mobil- und Kompaktgeräten bieten. Neben der höheren Kühlleistung und dem geräuscharmen Betrieb ist an dieser Stelle die Möglichkeit des Einsatzes zur Raumbeheizung (bei Geräten mit Wärmepumpe) sowie der Ausrüstung mit effektiven Filtersystemen speziell für Allergiker zu erwähnen. Innenteile für Splitsysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen: Stand-, Wand-, Wandeck-, Deckeneck-, Kassetten- und Deckeneinbaugeräte. Sowohl die Kassetten- als auch die Deckeneinbaugeräte werden in eine abgehängte Zwischendecke gehängt, während die übrigen sichtbar im Raum installiert sind.

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